Bleibt Milos Veljkovic beim SV Werder Bremen? Der Profi gibt sich grundsätzlich „glücklich“ beim Klub, Zusagen lässt er jedoch vermissen.
Verteidiger über die Parallelen als „Quarterback“
Nicht mehr lange bis zum Transferschluss. Passiert da noch etwas bei Milos Veljkovic in den kommenden drei Tagen? Aktuell deutet zwar wenig auf einen Abgang beim SV Werder Bremen hin, wenn man den Innenverteidiger so reden hört: „Ich bin glücklich hier. Ich weiß, was ich an dem Verein habe – sie wissen, was sie an mir haben.“ Doch über „alles andere“ wollte der 28-Jährige am Dienstag dann wiederum nicht sprechen: „Das regeln andere Leute.“
Veljkovic ließ sich weder darauf ein, zu etwaigen anderen Wechsel-Möglichkeiten („Das werde ich jetzt nicht in der Öffentlichkeit besprechen“) Stellung zu beziehen, noch konnte er Garantien dafür aussprechen, dass er auch am Samstag beim Heimauftakt gegen Borussia Dortmund (15.30 Uhr, LIVE bei kicker) noch das Bremer Trikot trägt – wenn die Wechselperiode beendet ist.
Quarterback Veljkovic? „Vielleicht ein bisschen“
Bislang war es ja meistens so, dass Veljkovic auf seine Einsätze bei Werder gekommen ist, auch in der noch jungen Saison stand er in beiden Pflichtspielen im DFB-Pokal und beim Bundesliga-Auftakt in Augsburg (2:2) jeweils in der Startelf. Dort spielte der serbische Nationalspieler sogar die ligaweit meisten langen Pässe: 22, starke 18 davon kamen an, was einer Quote von 81,8 Prozent entspricht.
„Es ist auf jeden Fall eine meiner Qualitäten, den Raum zu erkennen und ihn anzuspielen“, erklärte der Profi: „Wenn ich sehe, dass auf der anderen Seite eine bessere Situation entsteht, dann spiele ich die auch an.“ Als eine Art Quarterback? „Vielleicht kann man das ein bisschen damit vergleichen“, entgegnete Veljkovic grinsend.
Veljkovic: „Im Fußball kann es schnell gehen“
Als beidfüßiger Verteidiger könne er zumindest jederzeit „den ballfernen Raum suchen“, wolle „mutig sein“ und „keine Angst vor Fehlern haben – weil das ein Teil des Spiels ist“. An der Seite vom zentral agierenden Kapitän Marco Friedl kommt Veljkovic damit auch für beide Positionen der Dreierkette infrage – links (wie aktuell) und rechts. Was einen Wechsel des mittlerweile dienstältesten Werder-Feldspielers eigentlich nicht als besonders erstrebenswert erscheinen lässt.
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Allerdings läuft Veljkovics Vertrag am Saisonende aus – Werder hätte, sofern es bis dahin nicht noch zu einer weiteren Verlängerung kommt, also nur noch bis Freitag oder in der kommenden Wintertransferperiode die Möglichkeit, eine Ablösesumme für ihn zu generieren. Der 2016 aus der U 21 von Tottenham Hotspur verpflichtete Serbe ließ zumindest generell wissen: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich jetzt keine großen Pläne mache. Ich schaue mehr oder weniger von Woche zu Woche, von Monat zu Monat – weil es im Fußball auch sehr schnell gehen kann.“ Auch bei Transfers …

