Jenz nach Mainz? Die Gespräche laufen

Moritz Jenz (25) steht nach kicker-Informationen vor einem Wechsel innerhalb der Bundesliga. Der Innenverteidiger des VfL Wolfsburg verhandelt mit dem FSV Mainz 05 – noch hängt eine mögliche Leihe aber an diversen Faktoren.

Kaum Einsatzchancen in Wolfsburg – Der Haken namens Lacroix

In der vergangenen Saison war Moritz Jenz in der Innenverteidigung des VfL Wolfsburg lange Zeit noch eine Konstante. 22-mal stand der 25-Jährige jenseits von zwei kleineren Verletzungen und einer Gelb-Rot-Sperre in der Bundesliga auf dem Rasen, meistens über die vollen 90 Minuten.

In dieser Spielzeit allerdings wirkt eine solche Rolle utopisch für den 1,90-Meter-Hünen, der unter Trainer Ralph Hasenhüttl voraussichtlich kaum zum Zug kommen wird. Beim Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal gegen den Fünftligisten TuS Koblenz (1:0) war Jenz auf der Bank und ohne Einsatz geblieben, zum Bundesliga-Start gegen den FC Bayern  München (2:3) anschließend gar nicht erst im Kader gewesen – allerdings verletzungsbedingt.

Jenz steht nach kicker-Informationen vor dem Abschied. „Er hat sich gut präsentiert“, sagte Trainer Hasenhüttl zum Vorbereitungsende zwar über seinen Innenverteidiger, „wenn er gespielt hat, dann war auf ihn Verlass.“ Die Einsatzzeiten unter dem Österreicher waren jedoch schon in den acht Spielen zum Ende der Vorsaison überschaubar, an diesen mageren Aussichten hat sich für Jenz nichts geändert. Der Rechtsfuß steht aufgrund dessen vor einem Wechsel zu Ligakonkurrent FSV Mainz 05, die Gespräche sind vorangeschritten. Im Raum steht ein Leihgeschäft des Verteidigers, der in Wolfsburg noch bis 2027 unter Vertrag steht.

Der Haken namens Lacroix

Die Sache hat jedoch noch einen nicht unbedeutenden Haken: Bei Wolfsburg, das zuletzt mit Cedric Zesiger und Sebastiaan Bournauw in der Innenverteidigung spielte, werden sich in den nächsten Tagen bis zum Transferende noch einige Dinge tun. Das 17-jährige Defensivtalent Mathys Angely ist bereits da, spätestens nach den Europa-League-Play-offs wird Konstantinos Koulierakis von PAOK Saloniki kommen. Alles hängt aber an der Personalie Maxence Lacroix. Crystal Palace, trainiert von Ex-Wolfsburg-Coach Oliver Glasner, ist unverändert am Franzosen interessiert, bislang konnte jedoch keine Einigung erzielt werden.

Sollte Lacroix gehen, soll zwingend ein Ersatz kommen – sonst könnte auch Jenz nicht abgegeben werden. Der vom VfL und auch Mainz umworbene Sepp van den Berg ging zum FC Brentford, die monatelangen Wolfsburger Bemühungen um Ismael Doukouré (Racing Straßburg) blieben bislang erfolglos. Zuletzt tauchte der Name Danilho Doekhi (Union Berlin) auf. Auch der Belgier Jorne Spileers (Club Brügge) wurde in Wolfsburg diskutiert.

Der wechselwillige Jenz muss sich also noch etwas gedulden. Für den gebürtigen Berliner , der den letzten Teil seiner fußballerischen Jugend beim FC Fulham verbracht hat, wäre Mainz binnen kurzer Zeit schon die dritte Station im deutschen Profi-Fußball. Vor seiner einen Saison in Wolfsburg stand er, damals verliehen vom FC Lorient, eine Halbserie beim FC Schalke 04 unter Vertrag – als dieser noch in der Bundesliga spielte.

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