Im Transfer-Endspurt: Wolfsburg verkauft Lacroix an Palace

Der VfL Wolfsburg hat nach längeren Verhandlungen doch einem Verkauf von Maxence Lacroix (24) zugestimmt. Der Innenverteidiger wechselt zu Crystal Palace – und könnte den Wölfen über 20 Millionen Euro einbringen.

Neuer Innenverteidiger für Glasner

Abwanderungsgedanken trug Maxence Lacroix schon länger mit sich rum, kurz vor Transferschluss wurde der Wunsch des Franzosen nun auch erfüllt. Nach fast auf den Tag genau vier Jahren verlässt Lacroix den VfL Wolfsburg und heuert in der Premier League bei Crystal Palace an. Dort unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag und wird fortan mit der Rückennummer 5 auflaufen.

„Die Gesamtsituation war aufgrund des im Juni nächsten Jahres auslaufenden Vertrags nicht ideal“, erklärte VfL-Geschäftsführer Peter Christiansen und führte aus: „Crystal Palace hat für Maxence Lacroix eine interessante Offerte abgegeben, aufgrund derer wir in die Verhandlungen mit den Verantwortlichen gegangen sind. In den offenen Gesprächen, für die wir uns bei allen Beteiligten bedanken, haben wir ein attraktives Angebot erzielt und uns entschieden, dem Wunsch von Maxence nach einem Wechsel in die Premier League nachzukommen.“

Nach kicker-Informationen fließen 18 Millionen Euro Sockelablöse gen Wolfsburg, die durch Boni noch auf 21 Millionen Euro anwachsen könnte. Die Wolfsburger Traumvorstellung von 25 Millionen Euro wurde nicht erfüllt, die neue Lösung aber stellt einen Kompromiss dar.

Unter Palace-Coach Oliver Glasner, der diesen Transfer forciert haben soll, machte Lacroix beim VfL 36 Spiele (zwei Tore, ein Assist). In London tritt er nun unter anderem in Konkurrenz mit dem englischen Nationalspieler Marc Guehi und dem einstigen Hoffenheimer Chris Richards. Nach dem verpatzten Premier-League-Start (1:2 gegen Brentford, 0:2 gegen West Ham) gilt es, schnellstmöglich eine Trendwende einzuleiten.

Wolfsburg bricht eine Konstante weg

In London erhält Lacroix einen Vierjahresvertrag bis 30. Juni 2028, der die Option auf eine weitere Saison enthält. Wolfsburg verliert derweil eine Konstante der vergangenen Jahre. Für den VfL machte der 1,90-Meter-Hüne insgesamt 130 Pflichtspiele (sieben Tore).

Seine 111 Bundesliga-Einsätze übertreffen im aktuellen Kader nur noch drei Profis: Maximilian Arnold (348 Bundesliga-Einsätze), Yannick Gerhardt (248 Bundesliga-Einsätze) und Ridle Baku (183 Bundesliga-Einsätze).

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