Warum kam ein Abgang beim SV Werder Bremen nicht infrage? Marvin Ducksch nennt die Gründe für sein vorzeitiges Bekenntnis.
Über Angebote und Austausch mit Weiser und Füllkrug
Seine Entscheidung stand bereits vor Transferschluss fest, Marvin Ducksch hat sich unter der Woche zum SV Werder Bremen bekannt – trotz „ein, zwei Angebote, die ein bisschen konkreter geworden sind“, wie der Angreifer im Anschluss an das 0:0 gegen Borussia Dortmund berichtete: „Da lag es dann an mir, was ich jetzt vorhabe, in welche Richtung ich gehen möchte.“
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Der zweimalige Nationalspieler musste sich in dieser Woche noch einmal „relativ schnell entscheiden“ – von einem auf den anderen Tag. Dafür suchte er Rat bei seinem besten Freund, aber auch in der Bremer Mannschaft, insbesondere bei Mitchell Weiser. „Ganz intensiv habe ich mich mit Mitch unterhalten. Er hat nochmal ein Stück weit positiv auf mich eingeredet“, erklärte Ducksch: „Ich habe auch gemerkt, dass der eine oder andere sich freut, wenn ich hierbleibe und dass das nicht einfach hingenommen wird, wenn ich den Verein verlassen würde.“
Ducksch: „Ich mache nichts für ein paar Euros mehr“
Diese Wertschätzung gepaart mit der persönlichen Perspektive haben seine Entscheidung für einen Verbleib am Osterdeich vorzeitig reifen lassen – bei Werder konnte sich der Stürmer in seinen Leistungen jedes Jahr steigern. „Und ich möchte mich weiter verbessern“, so Ducksch: „Ich bin in einem sehr, sehr guten Fußballalter, fühle mich topfit.“
Der 30-Jährige hätte sich zwar für eine andere „attraktive Herausforderung“ offen gezeigt, doch unter rein sportlichen Aspekten gab es diese nicht, wie Ducksch betonte: „Und ich mache jetzt nichts, nur weil ich ein paar Euros mehr verdiene.“ In Bremen sehe er „sehr viel Potenzial“ in der auch sonst zusammengebliebenen Mannschaft: „Ich glaube, dass die meisten Jungs einen Anspruch haben, hier auch besser zu werden. Und ich wollte dann einfach ein Teil davon sein.“
Ducksch und Werder: Eine innige Beziehung
Auch mit seinem ehemaligen Sturmkollegen Niclas Füllkrug habe es in dieser Woche einen Austausch gegeben, zumindest nachdem der Werder-Profi sich bekannt hatte: „Ich habe ihm die Situation dann auch erklärt. Ihn hat es sehr gefreut und er hat mir viel Glück gewünscht.“ Ducksch und Werder, das bleibt eine innige, weil auch mal kritische Beziehung – wie nicht erst die weiteren Aussagen des Angreifers vom Samstag einmal mehr belegt haben.

