Kingsley Coman (28) könnte den FC Bayern auch nach Freitag noch verlassen. Es winken wieder beeindruckende Zahlen.
FCB würde Champions-League-Helden ziehen lassen
Am Montag trainierte er im Sonnenschein an der Säbener Straße ganz normal mit. Mit seinen Teamkollegen des FC Bayern marschierte Kingsley Coman um kurz vor elf Uhr aufs frisch präparierte Grün des Hauptplatzes, vor den Augen hunderter begeisterter Fans bei der öffentlichen Einheit zur Vorbereitung auf die Partie gegen Freiburg am Sonntag.
Ob Coman beim ersten Heimspiel der Saison noch mitwirkt? Offener denn je. Der saudi-arabische Klub Al-Hilal buhlt um den Champions-League-Helden der Bayern aus dem Jahr 2020, die Münchner wiederum würden dem Flügelspieler keine Steine in den Weg legen, schließlich wollen sie noch Einnahmen generieren.
Ein Verkauf Comans zum amtierenden saudischen Meister, der unter anderem die ehemaligen Barcelona-Profis Neymar und Malcom beschäftigt, würde die Einnahmen der Münchner in diesem Transfersommer zum dritten Mal in Folge auf über 100 Millionen Euro schrauben. Allein Matthijs de Ligt und Noussair Mazraoui (beide zu Manchester United) brachten rund 60 Millionen Euro, Malik Tillman (Eindhoven) zusätzliche zwölf.
Im vergangenen Sommer hatte der deutsche Rekordmeister sogar um die 170 Millionen Euro durch die Verkäufe von Lucas Hernandez (Paris Saint-Germain), Benjamin Pavard (Inter) oder Ryan Gravenberch (Liverpool) erwirtschaftet, im Jahr davor gingen unter anderem Robert Lewandowski (Barcelona), Joshua Zirkzee (Bologna) oder Tanguy Nianzou (Sevilla).
Vom pummeligen Sechser zum Torjäger: Wie eine Leih-Odyssee Kane zum Durchbruch verhalf (k+)
„The Torjäger“: Die Kane-Biographie von kicker-Reporter Mario Krischel
Coman muss grünes Licht geben
Jetzt geht es noch um das grüne Licht des Spielers. Stimmt Coman einem Wechsel zu Al-Hilal zu, dürfte der Wechsel über die Bühne gehen, muss es aber nicht zwingend bis Freitag (Transferschluss in Deutschland). In Saudi-Arabien ist der Transfermarkt noch bis zum 6. Oktober geöffnet.
Laut „L’Équipe“ soll der Franzose am Mittwoch seine grundsätzliche Bereitschaft für einen Wechsel signalisiert haben, dessen Berater Christian Emile wiederum ließ über den Transfer-„Journalisten“ Fabrizio Romano ausrichten: „Das stimmt nicht. Kingsley hat zu diesem Zeitpunkt noch kein Angebot angenommen.“

