Auch Gladbach im Rennen um Kopenhagens Diks

Parallel zu den Vorbereitungen auf das Auswärtsspiel beim VfL Bochum geht bei Borussia Mönchengladbach die Kaderplanung in die heiße Phase. Kommt in den Abwehrbereich auf den letzten Drücker richtig Bewegung rein?

Noch einige Fragezeichen in Borussias Kader

Die PSV Eindhoven lässt offenbar nicht locker in dem Werben um Ko Itakura. Wie De Telegraaf am Donnerstag berichtet, ist der Japaner weiter das Transferziel beim niederländischen Meister, der sich auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger befindet. Bei einer Ablöse von mindestens 15 Millionen Euro plus Boni soll die Tür für Gespräche, so heißt es, offen sein – vorausgesetzt, dass die Gladbacher ihrerseits einen neuen Abwehrspieler an Land ziehen können. Dabei sollen sich die Borussen dem Bericht nach jetzt in das Rennen um den Niederländer Kevin Diks vom FC Kopenhagen eingeschaltet haben.

Der 27-Jährige, der bei mehreren Vereinen im Fokus steht, hat in Kopenhagen nur noch ein Jahr Vertrag, kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf den Außenpositionen spielen. In Dänemark heißt es, die Fohlen wären bereit, eine Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro für Diks zu zahlen. Das geht jedoch nur, wenn der Bundesligist selbst noch eine stattliche Einnahme bis zum Ende der Transferperiode generiert. Zum Beispiel auch durch einen Wechsel von Mittelfeldspieler Manu Koné, die Gespräche mit interessierten Klubs wie der AC Mailand und der AS Rom laufen weiter. Ein Transfer würde vermutlich 20 Millionen Euro in die Kasse spülen.

Kommt Bernardo trotz Verletzung?

Koné, Itakura, Diks oder auch ein anderer Verteidiger – es bleibt spannend im Borussia-Park. Kandidat für die Abwehr ist schließlich auch Bernardo vom VfL Bochum, wobei der Brasilianer aktuell am Knie verletzt ist. Eine Rückholaktion von Maximilian Wöber (Leeds United) ist nach jetzigem Stand nicht geplant.

Für Trainer Gerardo Seoane ist die Unruhe rund um den Transferschluss Gewohnheit. „Dass der Transferschluss nach Beginn der Saison liegt, gehört dazu. Wir sind intern im ständigen und offenen Austausch, ich bin immer auf dem Laufenden. Und es ist klar, dass es täglich Meldungen gibt – oder auch Anfragen, die wir intern bearbeiten. Das alles hat aber keinen direkten Einfluss auf die Spielvorbereitung. Alle Spieler haben sehr fokussiert gearbeitet“, erklärte der VfL-Coach am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

Was konkret er noch erwarte in Sachen Transfers, dazu wollte sich Seoane nicht äußern: „Wir geben generell keine Wasserstandsmeldungen ab“, sagte der Schweizer. „Wir wissen, dass in der Transferphase bis zum Schluss alles möglich ist. Aber wenn etwas passiert, dann passiert das auch nach klarer Absprache.“

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