Amiri sieht in Mainz Personalbedarf „hinten, in der Mitte, vorne“

Wenige Tage vor Ablauf der Transferfrist drängt Führungsspieler Nadiem Amiri auf Verstärkungen bei Mainz 05. Gleichzeitig hofft der 27-Jährige weiter auf eine Rückkehr in die DFB-Elf.

Rückkehr in die DFB-Elf ist sein Traum

Am Donnerstag gibt Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Kader für die ersten Länderspiele nach der Heim-EM bekannt. Nach dem Rücktritt von Ilkay Gündogan aus dem DFB-Team und dem Karriereende von Toni Kroos wird auch über eine Rückkehr von Nadiem Amiri, der seit Januar mit guten Leistungen bei Mainz 05 auf sich aufmerksam macht, diskutiert. Der Mittelfeldmann hatte 2019 und 2020 fünf Länderspiele unter Joachim Löw bestritten.

„Natürlich ist es mein Traum, noch mal für Deutschland auflaufen zu dürfen“, sagte Amiri vergangene Woche im kicker. Nach seinem schönen Freistoßtor beim 1:1 von Mainz 05 gegen Union Berlin sind seine Ambitionen beim DFB verstärkt ein Thema. „Ehrlicherweise denke ich gar nicht daran in diesem Moment“, betont Amiri. Vor dem Bundesligastart hatte er bereits mehrfach geäußert: „Ich bin 27, ich fühle mich gut, ich bin fit, ich habe mein Vertrauen wieder.“

Dass die Position im defensiven Mittelfeld in der Nationalmannschaft frei geworden ist, ist ihm nicht entgangen. „Und ich bin überzeugt, dass ich auf jeden Fall auf dem Niveau spielen kann“, sagt Amiri, der sich vorgenommen hat, darüber „nicht so viel zu reden, sondern es auf dem Platz zu zeigen“. In Mainz nimmt er eine defensivere Rolle ein als zuvor in Leverkusen.

Dank an den Standard-Trainer

Das neue Selbstverständnis ist auch bei der Ausführung des Freistoßes zu erkennen, der gegen Union die 1:0-Führung beschert. Bei Phillipp Mwene kündigte Amiri selbstbewusst an, dass der Ball diesmal auf jeden Fall ins Tor gehen werde. Nach dem Kunstschuss über die Mauer sprintet er schließlich zu Standard-Trainer Mikkel Jespersen und fällt ihm in die Arme. Nicht etwa, weil ihm der neue Däne im Staff der 05er das Freistoßschießen erst beigebracht hätte, aber beide haben viel Zeit mit dem Training verbracht und „was Anlaufen und Tempo betrifft, hat er mir noch ein, zwei Sachen mitgegeben“.

Während sich Amiri zurückhält, was die Aussagen zum Nationalteam betrifft, bezieht er bei der Ausrichtung seiner Klubmannschaft umso deutlicher Stellung. Ohne die Torhüter umfasst der FSV-Kader lediglich 21 Profis, ab Position 15, 16 lässt die Qualität nach. „Man darf nicht vergessen, dass wir einen riesigen Verlust hatten durch den Weggang von Leandro Barreiro, Brajan Gruda und Sepp van den Berg“, reklamiert der Mainzer Mittelfeldchef und fügt an: „Wir brauchen auf jeden Fall noch zwei, drei neue Spieler. Das muss jedem bewusst sein und ich glaube, das ist natürlich auch unseren Bossen bewusst.“

Amiri sieht Bedarf in allen Mannschaftsteilen, spricht von „hinten, in der Mitte, vorne“. Sportvorstand Christian Heidel hat bereits im Rahmen des Gruda-Verkaufs angekündigt, dass Mainz auf dem Transfermarkt tätig werden will und zwei Neue in Aussicht gestellt. Inzwischen ist in Tom Krauß, der an Luton Town in die 2. englische Liga verliehen wurde, ein weiterer Abgang hinzugekommen.

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