Sahin hat nach „dem Brustlöser“ direkt ein Geschenk für sein Team

Nuri Sahin wusste natürlich selbst, dass der BVB im ersten Spiel der neuen Bundesliga-Saison kein berauschendes Fest gefeiert hatte. Dennoch erfreute sich der neue Trainer der Dortmunder über entscheidende Dinge gegen Frankfurt.

Freude von und für Matchwinner Gittens

Gerade zu Beginn hatte die Dortmunder Leistung beim Duell mit Frankfurt zu wünschen übrig gelassen. Das konnte auch Nuri Sahin nicht abstreiten im Gespräch mit Sky kurz nach Spielschluss: „Ich hab’s erwartet, dass wir uns erst einmal finden müssen. Wir haben auch gegen einen richtig guten Gegner gespielt heute.“

Der Nachfolger von Edin Terzic, mit dem Sahin laut eigener Aussage wenige Minuten vor Anstoß noch persönlichen Kontakt gehabt hatte, erkannte allerdings auch etwas anderes. Und zwar, dass sich seine Schützlinge nach zirka einer halben Stunde deutlich steigerten: „Von Minute zu Minute ging es dann besser – und so ab der 30. Minute waren wir im Spiel.“

Dass es bis zum erlösenden 1:0 von Matchwinner Jamie Gittens, der kurz vor Ende nach toller Rettungsgrätsche von Ramy Bensebaini auch noch das 2:0 markiert hatte, noch eine Großchance für Frankfurt zu verdauen galt? Geschenkt und Teil des Fußballs laut Pascal Groß: „Wir sind drin geblieben, ruhig geblieben, hatten das Quäntchen Glück und mit Jamie eine super Einzelaktion.“

Gittens und das „verrückte Gefühl“

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Richtig erkannt. Denn Joker Gittens, der zunächst als einziger Akteur im Vergleich zum 4:1 im DFB-Pokal bei Regionalligist Phönix Lübeck aus der Startelf geflogen war (Donyell Malen war bevorzugt worden), traf absolut sehenswert via Schlenzer rechts oben unter die Latte. „Ich bin glücklich“, sagte der Doppelpacker hinterher und lobte dabei vor allem das Publikum im Signal-Iduna-Park.

Es sei ein „wunderbares“ Gefühl. Und überhaupt: „Es ist ein verrücktes Gefühl, zwei Tore vor den besten Fans der Welt zu schießen. Am Ende ist es aber mein Job, Tore zu machen.“

Ein wenig Gänsehaut habe Gittens gehabt, als er nach Schlusspfiff von der Kurve zum großen Jubel gebeten wurde: „Ich war erst schüchtern, wirklich nach vorn zu treten, hab es dann aber gemacht. Und es hat sich gut angefühlt, das war mein erstes Mal.“

Sahins Bonbon

Dass Sahin ausgerechnet mit Gittens der Kniff des Spiels gelungen war, wunderte den 35-jährigen Ex-Profi übrigens nicht: „Du musst von der Bank Qualität bringen, weil die Schere so nach 60, 70 Minuten aufgeht. Alle Wechsel haben heute gezündet – und natürlich freue ich mich sehr für Jamie. Ich bin allgemein glücklich, so eine Mannschaft trainieren zu dürfen.“

Auch weil der neue Coach der Schwarz-Gelben direkt wusste, wie wichtig ein Dreier zum Auftakt einer Saison ist: „Wir sind am Ende standhaft geblieben. Und dieser Brustlöser am 1. Spieltag ist immens wichtig. Siege sind allgemein extrem wichtig, um einen Prozess zu beschleunigen.“ Überhaupt hatte der BVB mit dem 2:0 schon sein zehntes Auftaktspiel in Serie gewonnen – ausgebauter Bundesliga-Rekord.

Genau deshalb hatte Sahin noch vor versammelter Mannschaft ein Bonbon verteilt ans gesamte Team. Was genau? „Ich habe den Jungs wohlverdient erst einmal zwei Tage freigegeben, weil wir haben auch viele Nationalspieler, die eine kurze Urlaubspause hatten. Deswegen haben sie mal zwei Tage Pause, um zu regenerieren – und auch Ruhe von mir zu haben. Das haben sie sich verdient.“

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