„Heute ein bisschen lange gebraucht“: Schröder witzelt nach Nusas nächstem Joker-Tor

RB Leipzig tat sich zum Bundesliga-Auftakt lange schwer, ehe der neue Super-Joker der Sachsen wieder zustach. Antonio Nusa wurde deshalb nicht nur zum Matchwinner, sondern auch ausführlich gelobt.

Neuzugang wird zum Matchwinner

„Ich bin nicht der neue Neymar, ich bin der neue Antonio. Ich brauche diesen Spitznamen nicht, ich will einfach ich selbst sein“, hatte Antonio Nusa unter der Woche bei einer Medienrunde gesagt. Auch wenn Leipzigs Neuzugang also auf Vergleiche verzichten will, einer drängt sich doch auf. Nach bislang zwei Einsätzen wandelt er auf den Spuren von Super-Joker Nils Petersen, der 34-mal als Einwechselspieler traf. Dem schnellen Tor mit der ersten Aktion im Pokal bei Rot-Weiss Essen ließ der 19-jährige auch in seinem ersten Bundesliga-Spiel einen Joker-Treffer folgen.

Schröder lobt Nusa

Im Pokal hatte Nusa das zwischenzeitliche 3:1 erzielt, beim Liga-Auftakt war sein 1:0 der Treffer des Tages. Lob gab es für den Matchwinner von Sportdirektor Rouven Schröder am Sky-Mikrofon: „Für sein junges Alter ist er schon sehr, sehr erwachsen. Er erkennt die Situation, er ist unheimlich schnell in den Abläufen drin gewesen.“

Bei einem Konter der Leipziger verlagerte Nusa selbst ein Anspiel von Benjamin Sesko zu Xavi. Nachdem der Kreativspieler am grätschenden Felix Passlack gescheitert war, schaltete Nusa am schnellsten und donnerte die einmal aufsetzende Kugel mit Vehemenz in die Maschen.

Leipzig „zu verspielt“

Insgesamt hatte sich RB gegen mutige, bissige Bochumer lange Zeit schwergetan. Erst Nusas Vehemenz brach letztlich den Bann. Zuvor hatte Schröder das Spiel der Sachsen als „zu verspielt“ wahrgenommen. Das war es auch: Mehrfach agierten die Leipziger im letzten Drittel zu ungenau und kamen deshalb nur selten richtig gefährlich vor das Tor. „Dann musst du halt diesen einen Moment nutzen“, resümierte Schröder.

Weil auch eine Rote Karte gegen Willi Orban und die damit einhergehenden Unterzahl ohne Folgen blieb, war die Stimmung nach dem gelungenen Saisonstart bestens bei Schröder, der noch eine kleine, nicht ernst gemeinte Spitze gegen den Matchwinner verteilte: „Heute hat er ein bisschen lange gebraucht, letzte Mal war es glaube ich kürzer“, schmunzelte Schröder.

Nusa bleibt bescheiden

In der Tat verging vom Hochhalten der Wechseltafel bis zum Jubelschrei nach dem Tor mehr Zeit, wenn auch nur unwesentlich. Im Pokal betrat Nusa in der 83. Minute das Feld, eine Minute später jubelte er bereits. Eine Woche später folgte der Joker-Einsatz ab der 55. Minute, der Jubel brandete vier Minuten später in der Arena auf.

Und der Torschütze? Der gab sich bescheiden: „Ich kam rein und wollte sofort Einfluss auf das Spiel nehmen, das mit dem Tor ist natürlich gut. Ich freue mich, getroffen zu haben.“ Die Chance auf ein weiteres Joker-Tor habe dabei in seinem Kopf gar keine Rolle gespielt: „Ich habe nicht darüber nachgedacht, wieder so schnell ein Tor zu schießen – wichtig war, dass ich der Mannschaft nach meiner Einwechslung helfen und meinen Job erledigen konnte.“ Das gelang in Perfektion.

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